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Working Equitation Trail – Die drei Tonnen

Die drei Tonnen sind ein schnell und leicht aufzubauendes Hindernis aus dem Working Equitation Trail. Wie sich die Aufgabe auch ohne Profi-Ausstattung nachstellen lässt, wie sie geritten wird und worauf Ihr dabei achten solltet erfahrt Ihr in diesem Blogbeitrag, gegliedert in:

  1. Aufbau
  2. Aufgabe
  3. Tipps & Tricks
  4. Die drei Tonnen in der Turnierprüfung

Aufbau

Der Profi verwendet für dieses Hindernis, wie der Name schon sagt, drei Tonnen oder Fässer. Wer so etwas nicht zur Hand hat, kann alternativ auf Hütchen oder Sprungständer zurückgreifen. Diese werden an den Scheitelpunkten eines gleichseitigen Dreiecks aufgestellt. Zu Beginn empfiehlt sich hier ein Abstand von 6 Metern, wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen möchte kann auf bis zu 3 Meter verringern. Die Abstände werden jeweils von der Mitte der Fässer bzw. deren Alternative gemessen.


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Aufgabe

Das Pferd kommt mittig in die Fässer. Auf dem Turnier ist hier der Startpunkt zum Einreiten vorgegeben. Zuerst wird das Fass zur Rechten des Pferdes einmal vollständig umrundet. Danach erfolgt ein Handwechsel und eine Linkswendung um das zweite Fass. Dieses wird jedoch nicht vollständig, sondern nur bis zur Höhe der dritten Tonne umrundet. Hier erfolgt ein erneuter Handwechsel nach rechts und die letzte Tonne wird wieder einmal vollständig umrundet. Das Hindernis wird dann am gleichen Punkt wieder verlassen, an dem in das Hindernis hineingeritten wurde. Der Abstand zu den Tonnen sollte dabei immer möglichst gleich groß bleiben und entspricht etwa der Hälfte der Strecke zwischen zwei Tonnen. Die gerittene Figur sieht am Ende etwa aus wie ein dreiblättriges Kleeblatt.

Bitte beachte unbedingt: dieses Hindernis wird auf dem Turnier nur in der oben beschriebenen Ausführung geritten. Da ein Pferd jedoch möglichst immer auf beiden Händen gleichmäßig gearbeitet werden sollte, empfiehlt es sich das Hindernis zu Übungszwecken auch „verkehrt herum“, also beginnend mit dem Umrunden der Tonne zur Linken des Pferdes, zu reiten.



Tipps & Tricks

Bei den drei Tonnen ist wieder hohe Konzentration und präzise Umsetzung bei Pferd und Reiter*in gefragt. Mit den nachfolgenden Hinweisen möchten wir Dir und Deinem vierbeinigen Partner den Ritt um die Fässer erleichtern:

1. Wie war nochmal der Abstand?

Bei diesem Hindernis passiert es leicht, dass man den richtigen Abstand um die Tonnen verliert und die Runden um die Fässer damit unförmig werden. Auch bei der nachfolgenden Tonne verschiebt sich dann oft die Linienführung und der ganze Ritt wirkt unrund und unschön.

So klappt’s: Stellt euch weitere Hütchen als Begrenzung um die Tonnen oder deren Alternative auf. Achtet darauf, dass eure Hilfshütchen bei den Runden um die anderen Tonnen nicht im Weg stehen. Am besten Ihr reitet das Hindernis einmal ohne weitere Begrenzung – so findet Ihr heraus, ob Ihr tendenziell zu eng reitet oder eher zu weit raus driftet. Dementsprechend könnt Ihr Eure Hilfshütchen entweder als innere oder äußere Abgrenzung aufstellen.

2. Biegung

Dieses Thema taucht bei einigen Hindernissen auf. Eine gute „Kurvenlage“ Eures Pferdes ist auch bei dieser Übung die halbe Miete.

So klappt’s: Arbeitet daran, dass Euer Pferd den inneren Schenkel akzeptiert und in entsprechende Längsbiegung umzusetzen weiß. Der äußere Schenkel begrenzt die Hinterhand und verhindert ein Ausschwenken derselbigen. Eine mit erhöhter, wendungsinnerer Hand gegebene Parade in den Maulwinkel erleichtert dem Pferd ein Nachgeben in die gewünschte Stellung und Biegung. Beim Handwechsel wird das Pferd umgestellt und die Hilfen entsprechend gewechselt.


Foto: Nora Smith

Die drei Tonnen in der Turnierprüfung

nach WED e.V. Turnierreglement Stand 2023

Die drei Tonnen werden bereits ab Klasse WE verlangt. Die Schwierigkeit wird hier zum einen über den Abstand zwischen den Fässern, zum anderen über die gerittene Gangart und die Art des Handwechsels definiert. Im Speedtrail kostet das Umstoßen eines Fasses den/die Reiter*in 5 Strafsekunden.

  • Leistungsklasse WE: Die Seitenlänge des gleichschenkligen Dreiecks beträgt 6 Meter. Geritten wird im Trab.
  • Leistungsklasse WA: Die Maße sind wie in Klasse WE, geritten wird jedoch im Galopp mit einfachem Handwechsel über Schritt oder Trab.
  • Leistungsklasse WL: Die Seitenlängen sind immer noch gleich. Auch hier wird das Hindernis im Galopp geritten, jedoch muss nun der Wechsel über den Schritt oder als fliegender Wechsel erfolgen.
  • Leistungsklasse WM: In dieser Klasse verringert sich der Abstand erstmals auf 4 Meter. Die Fässer werden im Galopp angeritten und umrundet. Der Handwechsel ist mit fliegendem Galoppwechsel zu reiten.
  • Leistungsklasse WS: Die Maße werden nun nochmals reduziert: auf 3 Meter Abstand. Der Ritt erfolgt im Galopp mit fliegendem Wechsel.

Können statt Glück beim Kleeblatt

Die drei Tonnen sind ein schnell aufzubauendes und unkompliziert nachzustellendes Hindernis aus dem Working Equitation Trail. Die Aufgabe in Kleeblatt-Form erfordert gerade bei geringeren Maßen und schnellerer Gangart eine*n schnell denkende*n Reiter*in und ein gut an den Hilfen stehendes Pferd. Wer sich hier jedoch langsam und überlegt im Schwierigkeitsgrad nach oben tastet, fördert und fordert die Rittigkeit seines Pferdes. Man braucht dann auch keinen Glücksklee, um die drei Tonnen erfolgreich zu bewältigen.


Hier findest du eine kleine Produktauswahl von Equipment, das sehr gut für die Working Equitation geeignet ist:

Leonie Bauer
Leonie Bauer

Mein Name ist Leonie Bauer, ich bin 1993 geboren und komme aus dem Großraum München. Seit fast 20 Jahren bin ich Pferden und Reitsport verfallen. Ab 2012 hatte ich das Glück, in einem kleinen aber feinen Reitbetrieb intensiver in eine reelle und pferdegerechte Reitlehre eintauchen zu dürfen. Ein Jahr später kaufte ich meinen damals 5-jährigen Lusitanohengst Desejo, den ich in den folgenden Jahren mit meiner Trainerin vielseitig ausbildete. Unser Schwerpunkt liegt dabei in der Dressur - die klassische Arbeit an der Hand, Longieren sowie kleinere Gymnastiksprünge gehören aber genauso zu unserem Trainingsprogramm. 2018 durften wir das erste Mal in die Working Equitation hinein schnuppern und waren beide sofort von dieser praktischen Anwendung der Dressur begeistert. Wir freuen uns sehr, dass wir seit 2020 die Möglichkeit haben, uns in diesem Bereich intensiver fortzubilden. Der Turniersport hat mich dabei nie gereizt. Für mich ist förderndes und gesunderhaltendes Reiten das höchste Ziel.

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