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Working Equitation Trail – Die zwei Tonnen

Ein leicht und schnell aufgebautes, sowie ein für Anfänger*innen geeignetes Working Equitation Trail Hindernis, sind die zwei Tonnen. Mit welchem Equipment Ihr sie bei Euch zuhause darstellen könnt und wie der Ritt durch das Hindernis erfolgreich gelingt erfahrt Ihr in diesem Blogbeitrag, aufgeteilt in:

  1. Aufbau
  2. Aufgabe
  3. Tipps & Tricks
  4. Die zwei Tonnen in der Turnierprüfung

Simone und Andalusier Espiritu (Foto: Nora Smith)

Aufbau

Dieses Hindernis besteht im klassischen Working Equitation Trail aus zwei Fässern, die in einem bestimmten Abstand, abhängig von der Leistungsklasse, zueinander aufgestellt werden. Wer keine Tonnen zu Hand hat, kann stattdessen beispielsweise Hütchen oder Hindernisständer verwenden. Für den Anfang wählt man am besten einen Abstand von etwa 6 Metern. Wer damit gut zurecht kommt, kann die Maße schrittweise auf bis zu 3 Meter verringern.


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Aufgabe

Im Grunde reitet man eine liegende Acht um die Tonnen. Gestartet wird auf gerader Linie, die mittig zwischen die beiden Tonnen (oder deren Alternative) führt. Als Erstes wird das rechte Fass in einer Volte umrundet, danach wechselt man zwischen den Tonnen auf die linke Hand, um dann in einer weiteren Volte das linke Fass zu umrunden. Nach der Linksvolte wird das Hindernis geradeaus verlassen. Der Durchmesser der Volten entspricht dabei immer der Distanz zwischen den beiden Tonnen. In den schwereren Leistungsklassen wird dieses Hindernis auch rückwärts geritten. Auch dabei wird zuerst die rechte, dann die linke Tonne umrundet. Die Übungen beginnen und enden jeweils mit dem Halt hinter der gedachten Mittellinie zwischen den Fässern.


Tipps & Tricks

Theoretisch sind die Tonnen ein unkompliziertes und leicht verständliches Hindernis. Damit das in der Praxis genauso gut funktioniert wie in der Theorie, unterstützen Euch unsere folgenden Hinweise:

1. Abstand beibehalten

Vor allem zu Beginn kann es schwerfallen, den richtigen und gleichmäßigen Abstand beim Umrunden der Tonnen einzuhalten. Nicht selten mutieren die Volten dabei zu unschönen Eiern.

So klappt’s: Um ein Gefühl für den richtigen Abstand zu bekommen, kannst Du Dir diesen, bevor Du in den Sattel steigst, hervorheben. Dazu kannst Du entweder weitere Hütchen verwenden oder du zeichnest Markierungen oder eine Spur in den Sand. Auch das Üben einer gleichmäßigen, runden Volte ohne Tonnen kann helfen.

2. Um die Kurve kommen

Deine Volten haben unschöne Dellen und Beulen? Mal läuft Dir Dein Pferd über die äußere Schulter weg, mal fällt es nach innen rein und kürzt ab?

So klappt’s: Für dieses Hindernis sind eine gute Stellung und Biegung mehr als hilfreich. Dadurch ergibt sich dann auch die nötige Schulterkontrolle in der Übung. Um Deinem Pferd in die richtige Stellung zu helfen, kannst Du Deine innere, stellende Hand ein wenig anheben. Du übst dabei keinen größeren Zug auf das Gebiss aus, als bei normaler Handhaltung. Durch die erhöht getragene Hand wirken Deine Paraden vermehrt in den Maulwinkel des Pferdes ein. Dadurch erleichterst Du Deinem Pferd das Nachgeben in die richtige Stellung. Für die Biegung ist der innere Schenkel verantwortlich. Achte bei Deinen Schenkelhilfen darauf, dass Du ein dauerhaftes Drücken vermeidest und stattdessen immer wieder treibende Impulse setzt. So vermeidest Du, dass Du dich und damit auch Dein Pferd verkrampfst. Die Hand mit dem äußeren Zügel bleibt passiv stehen und nimmt das, was die inneren Hilfen nach außen hineintreiben, auf.

Leonie und Lusitano Desejo in der 2er Tonne (Foto: Irena Huber Photography)

Die zwei Tonnen in der Turnierprüfung

nach WED e.V. Turnierreglement Stand 2023

Der wesentliche Unterschied zwischen den einzelnen Klassen liegt bei diesem Hindernis im Abstand der Tonnen und in der zu reitenden Gangart. Im Speedtrail erhält man für eine umgeworfene Tonne außerdem 5 Strafsekunden.

  • Leistungsklasse WE: An und durch das Hindernis reitet man im Trab. Der Abstand zwischen den Tonnen beträgt 6 Meter. Der Durchmesser der Volten liegt bei 6 bis 8 Metern.
  • Leistungsklasse WA: Die Tonnen werden im Galopp geritten, der Handwechsel erfolgt wahlweise über den Trab oder über den Schritt. Die Maße bleiben wie bei WE.
  • Leistungsklasse WL: Auch hier wird das Hindernis im Galopp geritten, jedoch muss nun der Wechsel über den Schritt oder als fliegender Wechsel erfolgen. Der Abstand liegt immer noch bei 6 Metern, der Voltendurchmesser bei 6-8 Metern.
  • Leistungsklasse WM: Ab dieser Klasse werden die Fässer im Galopp angeritten und umrundet. Der Handwechsel ist mit fliegendem Galoppwechsel zu reiten. In dieser Klasse verkleinert sich der Abstand und gleichermaßen der Voltendurchmesser auf 4 Meter.
  • Leistungsklasse WS: Der Ritt erfolgt im Galopp mit fliegendem Wechsel. Die Maße werden jedoch nochmals reduziert: jeweils 3 Meter.

Keine tonnenschwere Übung

Die zwei Tonnen sind ein auch ohne Profi-Ausstattung leicht und schnell nachzubauendes Working Equitation Trail Hindernis. Bei dieser Übung werden vor allem Stellung und Biegung gleichermaßen gefordert und gefördert. Die Tonnen bieten damit eine wunderbare Vorbereitung für andere Hindernisse aus dem Working Equitation Trail, welche ebenfalls ein wendiges Pferd voraussetzen.


Hier habe ich dir tolles Equipment ausgesucht, das für die Working Equitation ideal geeignet ist:

Leonie Bauer
Leonie Bauer

Mein Name ist Leonie Bauer, ich bin 1993 geboren und komme aus dem Großraum München. Seit fast 20 Jahren bin ich Pferden und Reitsport verfallen. Ab 2012 hatte ich das Glück, in einem kleinen aber feinen Reitbetrieb intensiver in eine reelle und pferdegerechte Reitlehre eintauchen zu dürfen. Ein Jahr später kaufte ich meinen damals 5-jährigen Lusitanohengst Desejo, den ich in den folgenden Jahren mit meiner Trainerin vielseitig ausbildete. Unser Schwerpunkt liegt dabei in der Dressur - die klassische Arbeit an der Hand, Longieren sowie kleinere Gymnastiksprünge gehören aber genauso zu unserem Trainingsprogramm. 2018 durften wir das erste Mal in die Working Equitation hinein schnuppern und waren beide sofort von dieser praktischen Anwendung der Dressur begeistert. Wir freuen uns sehr, dass wir seit 2020 die Möglichkeit haben, uns in diesem Bereich intensiver fortzubilden. Der Turniersport hat mich dabei nie gereizt. Für mich ist förderndes und gesunderhaltendes Reiten das höchste Ziel.

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